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Ich bin ein großer Fan von Script Lab, einer Entwicklungsumgebung zum Prototypen von JavaScript-Anwendungen in Excel, Word und weiteren Office-Anwendungen. Script Lab wurde vom Microsoft Office Extensibility Team entwickelt und steht als Open Source Anwendung bei GitHub bereit.

Script Lab Add-In

Zum Einstieg in Script Lab empfehle ich Ihnen die Lektüre meines Artikels Prototyping von Microsoft Office JavaScript Add-Ins mit Script Lab, wo Sie mehr über die Installation und allgemeine Verwendung von Script Lab in Excel erfahren. Schauen Sie auch bei Script Lab selbst vorbei, wo in englischer Sprache weitere Links und Dokumentationen zu finden sind.

Seit Dezember 2017 ist es möglich, in der Insider-Version von Excel mit JavaScript programmierte, benutzerdefinierte Funktionen aufzurufen. Wie solche JavaScript-Funktionen in Excel eingebunden werden können, habe ich in meinem Artikel zur Preview zu benutzerdefinierten JavaScript-Funktionen in Excel 2016 beschrieben.

Die einzelnen dort aufgeführten Schritte sind jetzt zwar nicht allzu kompliziert, benötigen dann aber einen separaten Editor und einen Server zum Testen. Viel schöner ist es, eine Entwicklungs- und Testumgebung direkt in Excel zur Verfügung zu haben und nicht mit verschiedenen Werkzeugen zu hantieren. Genau hier kommt nun Script Lab ins Spiel.

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Im Abonnement stellt Microsoft Office verschiedene Updatekanäle zur Verfügung. Je nach Kanal sind neue Features früher oder später enthalten. So wählen zum Beispiel Unternehmen eher den halbjährlichen Kanal, da Feature-Updates dort nur halbjährlich erfolgen und z.B. das umfangreiche Testen dieser erlauben. Der monatliche Kanal liefert hingegegen die neuen Features aus, sobald diese verfügbar sind.

Für die ganz Neugierigen gibt es noch den Beta-Kanal oder früher Insider Fast genannt, wo Features in einer Art Betaphase verfügbar gemacht werden. Jeder kann am Office-Insider-Programm teilnehmen. Features, die im Betakanal verfügbar sind, können auch Änderungen unterworfen sein. Zum Beispiel kann sich die Übersetzung einer neuen Excel-Funktion durchaus während der Betaphase ändern.

Die Funktion LET ist eine solche Funktion, die derzeit nur im Betakanal verfügbar ist. LET hieß übrigens eine Zeit lang SEI in der deutschen Übersetzung. Durchaus möglich, dass Sie dann in Blogs oder Forum Verweise auf den vorherigen Namen finden.

Eines meiner Lieblingsforen ist mittlerweile das Clever-Excel-Forum, wo ich unter dem Nickname maninweb aktiv bin. Vor einiger Zeit enstand dort eine Diskussion zu der Funktion LET, wo der User LCohen eine Merkwürdigkeit feststellte. Ich vermutete zunächst einen Bug – schnell stellte sich aber heraus, dass es ein Feature ist.

So ist es möglich innerhalb der Funktion LET auch eine Variable zu Definition einer Bereichsgröße zu verwenden. Das nachfolgend aufgeführte Beispiel erläutert dies anhand einer Datentabelle, die dynamisch Werte filtert.

Kurzer Überblick über die Funktion LET

Die Funktion LET ermöglicht, innerhalb der Funktion Variablen zu deklarieren und zu verwenden. Angenommen, wir haben die zwei Variablen X und Y, deren Summe wir berechnen wollen. Die Formel in der Zelle bei der Verwendung von LET lautet dann =LET(X;10;Y;2;X+Y)

Hierbei erwartet LET eine bestimmte Reihefolge der Argumente. Zunächst ist die Bezeichnung der Variable anzugeben und anschließend deren Wert – was auch eine Formel sein kann. Es folgt wieder die Bezeichnung der nächsten Variable und deren Wert. Als letzte Angabe in der Funktion LET erfolgt die Gesamtberechnung. Im Funktionsassistenten sieht das dann zum Beispiel so aus:

Die Funktion LET
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Seit kurzem ist das Office 365 TechNet Center online. Auf dessen Startseite finden sich primär Links zu verschiedenen Szenarien zur Active Directory-Synchronisierung, Einführung von Office 365 in großen Unternehmen, zum Übergang von BPOS zu Office 365 oder weiteren Resourcen. Tipp: die Links führen generell zu englischen Artikel oder Hilfestellungen, deren deutsches Pendant häufig durch einen Austausch von „en-us“ durch „de-de“ in der URL zu finden ist.

Das Office 365 TechNet Center

Im Bereich „Virtual Labs“ der TechNet Website sind interaktive Videos in Englisch zu verschiedenen Themen, wie die Vorbereitung der Migration, Konfiguration und Einrichtung Exchange Online oder SharePoint zu finden. Die Videos benötigen das Silverlight Browser-Plug-In.

Das Office 365 TechNet Center

So werden beispielsweise während der Sitzung an der rechten Seite die gesprochenen Texte eingeblendet oder der User zu Klicks auf Schaltflächen aufgefordert, die dem realen Ablauf entsprechen.


Meine Auswertungen der Zugriffe auf diesen Blog führen in den Zugriffsstatistiken öfter mal Abrufe von deutlich älteren Blogposts auf. Einer dieser Blogposts beschreibt, wie aus einem vollständigen Pfad zu einer Datei der Dateiname per Formel ermittelt werden kann. Ab und zu schaue ich auch mal in die alten Artikel rein, so wie heute in den zuvor genannten Artikel, der nun schon über 10 Jahre alt ist. Und dabei hatte ich mich dann gefragt, ob es möglich wäre, das Problem auch mit einer Formel zu lösen, die auf dynamischen Arrays basiert.

Die Antwort ist, ja, das geht. Meine Lösung möchte ich nun niemanden vorenthalten und nachfolgend vorstellen. Als Nebeneffekt kommt dann noch zusätzlich eine Formel heraus, um eine Zeichenkette zu invertieren.

Dateinamen über dynamische Arrays ermitteln
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Im MVP Award Blog hat Lonnie Webb den sehr interessanten Artikel „Establishing Calendar Sharing between Office 365 Customers“ in englischer Sprache geschrieben, der erläutert, wie ein Kalender zwischen zwei unterschiedlichen Office365 Zugängen gemeinsam geteilt werden kann.


Kay Giza hat heute in seinem Blog weitere Anleitungen veröffentlicht, wie die Konfiguration und Nutzung von Office 365 fuer Exchange, Lync und SharePoint bei verschiedenen Providern vorgenommen werden kann.

Kay dokumentiert sehr ausführlich erforderlichen Schritte, wie das Zusammentragen der Informationen zur Domäne und das Erstellen von DNS Einträgen für Exchange Online und Lync, um in Office 365 eigene Domänennamen zu verwenden.

Folgend die Links zu den Artikeln von Kay…


Microsoft bietet auf seiner Lernplattform „Microsoft Virtual Academy“ Trainings- und Lernvideos in englischer Sprache zu den Themen Windows Azure, Cloud, Security, Office365 und weiteren Themen an. Um an den Trainings kostenlos teilnehmen zu können, muss man sich per Windows Live ID anmelden bzw. registrieren. Die Plattform ist zwar schon länger online, persönlich hatte ich diese aber erst heute entdeckt.

Microsoft Virtual Academy

Bei meinem Versuch, mich mit meiner bestehenden Windows Live ID anzumelden hatte ich jedoch eine Fehlermeldung erhalten, unter anderem auch mit der Mitteilung, dass das Problem bekannt sei. Ich habe es dann ein zweites Mal mit einem neuen Windows Live Account und einer E-Mail Adresse bei Hotmail.com versucht und siehe da, das funktionierte einwandfrei. Man sollte sich allerdings bei der Eingabe der E-Mail Adresse nicht vertippen, da sonst die Registrierungsbestätigung ins Nirwana geht und in der Phase keine Möglichkeit besteht, eine Korrektur vorzunehmen.

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In Office365 können auch neue von den anderen Bereichen getrennte Arbeitsbereiche auf der obersten Ebene angelegt werden. Ich muss gestehen, als Neuling in SharePoint hatte eine Weile gebraucht, bis ich es herausgefunden hatte, aber wenn man es weiß, ist es sehr einfach und komfortabel.

Office365 Einstellungen

Die erste Methode, die ich auch anfangs verwendet hatte, war, sich durch die Menüs und Optionen zu hangeln, um die Einstellungen zu finden. Dazu muss man sich bei Office365 mit entsprechenden Rechten einloggen, einmal auf „Teamsite“ klicken und im Menüpunkt „Websiteaktionen“ auf „Websiteeinstellungen“ klicken.

Office365 Einstellungen

Man gelangt anschließend zu der Seite mit den Einstellungen der Teamsite.

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