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Kennen Sie das auch? Wenn man beispielsweise Screenshots einer Anwendung für einen Blogartikel erstellt, ist es oft schwierig das Anwendungsfenster so zu skalieren, dass der Screenshot dann später 1 zu 1 in das Layout des Blogs passt. Oder es handelt sich beim Screenshot um einen Dialog, dessen Größe in der Anwendung nicht verändert werden kann. Das führt dann dazu, dass die Bilder in der Regel nachträglich verkleinert werden müssen, mit allen dadurch entstehenden Nachteilen, wie unscharfe oder unleserliche Texte. Dies ist an diesem Bild zum Beispiel ganz gut zu erkennen.

Microsoft Office 2010

In meinen ersten Beiträgen in diesem Blog hatte ich noch zwei Versionen der Bilder hochgeladen, einmal die verkleinerte Version, welche ich im Artikel verlinkt hatte und anschließend ein zweites in der Orginalgröße, welches über einen Klick auf das kleinere Bild per JavaScript angezeigt wurde. Das Einpflegen der entsprechenden Anweisungen zur Ausführung des Scripts wurde mir aber auf Dauer zu aufwendig, zumal auch meine Artikel in der Regel in drei Blogs erscheinen und diese jeweils unterschiedliche Blogsysteme nutzen.

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Wie bereits in ersten Teil des Beitrags angekündigt, möchte ich über meine Erfahrungen bei der Portierung von VBA Anwendungen zu .NET berichten. Jetzt, nach einigem Experimentieren mit Visual Studio, muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass auch wenn ich ursprünglich aus der Ecke Borland C++ und später Microsoft C++ komme (wirklich sehr lang her, kennt übrigens noch einer Borland C++?), Visual Studio fordert schon etwas Einarbeitung.

Zum Start hatte ich mir vorgenommen, meine einfache Anwendung „Zeichenobjekte in Excel komfortabel ein- und ausblenden“ zu portieren. Optimal wäre es, wenn die Anwendung sowohl in Excel 2003 als auch in Excel 2007 laufen würde. Und später, so hatte ich überlegt, wäre es nicht schlecht, wenn dieselbe Anwendung auch in Word oder PowerPoint laufen würde.

Ok, fangen wir mal an; zunächst erstelle ich ein neues Projekt in Visual Studio. Wie bereits im vorherigen Beitrag beschrieben, wähle ich „ADX COM Add-in“ aus der Rubrik „Andere Projekttypen – Erweitert“.

Add-In Express

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Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, können mit VBA sehr komplexe Anwendungen entwickelt werden, die Prozesse in Unternehmen optimieren und vereinfachen. Dennoch stößt VBA langsam an seine Grenzen und wird sicherlich in Zukunft aus den Office Anwendungen verschwinden. Ein großes Manko von VBA Anwendungen sind beispielsweise der einfach auszuhebelnde Schutz des Quellcodes oder die fehlenden modernen Werkzeuge zur Quellcode-Verwaltung und Speicherverwaltung. Mit VSTO – Visual Studio Tools for Office – stellt Microsoft spezielle Vorlagen und Schnittstellen in Visual Studio zur Verfügung, die es ermöglichen Office Anwendungen auf Basis von .NET zu entwicklen. Heißt, die komplette Power der .NET Bibliotheken steht dann zur Verfügung. Und, ein wichtiger Aspekt, der Code wird „verwaltet“, was wiederum eine erhöhte Sicherheit bedeutet, denn jede Codezeile wird vor Ausführung auf Ihre Berechtigungen überprüft.

Mit VSTO lassen sich einerseits dokumentzentrierte Lösungen erstellen und anderseits anwendungsbasierte Lösungen erstellen. Erstere stellen Zusatzfunktionen auf Basis einen Excel oder Word Dokumentes bereits, zweiteres auf Anwendungsebene, also zum Beispiel Add-Ins. VSTO setzt Visual Studio voraus, mittlerweile ist VSTO in der Version 3.0 verfügbar.

Auch ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit eher spielerisch mit den neuen Möglichkeiten. Mein Ziel ist logischerweise hierbei, meine Anwendungen in naher Zukunft möglichst effektiv in einem überschaubaren Zeitraum portieren zu können. Sicherlich werde ich nicht herumkommen einen Teil des Codes neu zu schreiben, bei über 50.000 Zeilen für manche Anwendungen sicherlich nicht in einigen Tagen zu erledigen. Deshalb habe ich mich umgeschaut, ob es Möglichkeiten gibt diesen Prozess etwas zu vereinfachen und bin auf das Produkt der Firma „Add-In Express“ gestoßen.

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Das „Project Gemini“ ist der Code-Name für ein Excel 2010 Add-In Projekt, welches für Benutzer echte „Self Service Business Intelligence“ ermöglichen soll. Gemini besteht aus drei Komponenten:

Das Excel Add-In mit eigener Benutzeroberfläche und eigenem Ribbon. Wenn Sie das Add-In verwenden, können Sie über 100 Millionen Datensätze importieren, diese in Beziehung zueinander setzen, beispielsweise in neuen Spalten formelbasiert neue Werte errechnen oder Auswertungen in Pivot-Tabellen erstellen. Sie müssen keine Kenntnisse in Datenbankabfragesprachen wie T-SQL oder MDX erwerben. Zudem können Sie Ihre Lösungen auf einer Sharepoint Website bereitstellen.
Ein Add-In für Sharepoint 2010 ermöglicht Ihnen die über das Excel Add-In erstellten Arbeitsmappen zu verwalten, Rechte zuzuweisen und auch weitere Analysen durchzuführen. Die Excel Services sollten auf dem Sharepoint Server aktiviert sein.
Letzte Komponente von Gemini ist die ausgefeilte neue Speicherverwaltung, die eine spaltenbasierte Kompression der Daten vornimmt („column-based compression“). Diese Speicherverwaltung ermöglicht auch erst die Integration von Millionen von Zeilen in die Lösung.

Microsoft war so freundlich, mich zum Einen auch an dieser Preview teilnehmen zu lassen (Danke an dieser Stelle) und zum Anderen den Teilnehmern ein Tutorial für Gemini zu Verfügung zu stellen. Dieses enthält sowohl ein Beispiel für einen Microsoft SQL Server als auch – für diejenigen unter uns, die keinen SQL Server zur Verfügung haben – eine Access 2007 Datenbank. Im Verlauf des Artikels lehne ich mich teilweise an einige Schritte des Tutorials an. Der Einfachheit halber habe ich mich für die Access Datenbank entschieden, denn zum Einen muss ich gestehen nicht viel Erfahrung mit dem SQL Server zu haben und zum Anderen erschien mir der Installations- und Konfigurationsaufwand des SQL Servers zu hoch. Die Verwendung des Sharepoint Servers 2010 steht ausser Frage, denn einerseits steht dieser noch unter der NDA und anderseits hätte auch dieser installiert werden müssen.

Gemini Add-In in Excel

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