(C) 2009 - 2020 by Mourad Louha · Alle Rechte vorbehalten

Heute Nachmittag erreichte mich eine E-Mail von Microsoft mit, auszugsweise, folgenden Inhalt:

Sehr geehrte(r) Mourad Louha, herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, Ihnen den Microsoft® MVP Award 2012 verleihen zu können! Diese Auszeichnung wird an herausragende, führende Mitglieder der technischen Communities verliehen, die ihre wertvollen praktischen Erfahrungen mit anderen Menschen teilen. Wir schätzen Ihren außerordentlich bedeutenden Beitrag in den technischen Communities zum Thema Excel im vergangenen Jahr hoch ein.

MVP Award

Ich fühle mich sehr geehrt und habe mich über die Auszeichnung sehr gefreut! Und möchte meiner Familie und Freunden für die kontinuierliche Unterstützung und Microsoft für die hohe Auszeichnung danken, die mir heute zum zweiten Mal verliehen wurde. :-)


Ich bin ein großer Fan von Script Lab, einer Entwicklungsumgebung zum Prototypen von JavaScript-Anwendungen in Excel, Word und weiteren Office-Anwendungen. Script Lab wurde vom Microsoft Office Extensibility Team entwickelt und steht als Open Source Anwendung bei GitHub bereit.

Script Lab Add-In

Zum Einstieg in Script Lab empfehle ich Ihnen die Lektüre meines Artikels Prototyping von Microsoft Office JavaScript Add-Ins mit Script Lab, wo Sie mehr über die Installation und allgemeine Verwendung von Script Lab in Excel erfahren. Schauen Sie auch bei Script Lab selbst vorbei, wo in englischer Sprache weitere Links und Dokumentationen zu finden sind.

Seit Dezember 2017 ist es möglich, in der Insider-Version von Excel mit JavaScript programmierte, benutzerdefinierte Funktionen aufzurufen. Wie solche JavaScript-Funktionen in Excel eingebunden werden können, habe ich in meinem Artikel zur Preview zu benutzerdefinierten JavaScript-Funktionen in Excel 2016 beschrieben.

Die einzelnen dort aufgeführten Schritte sind jetzt zwar nicht allzu kompliziert, benötigen dann aber einen separaten Editor und einen Server zum Testen. Viel schöner ist es, eine Entwicklungs- und Testumgebung direkt in Excel zur Verfügung zu haben und nicht mit verschiedenen Werkzeugen zu hantieren. Genau hier kommt nun Script Lab ins Spiel.

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Für mein neuestes Projekt, dem Excel-Wiki, habe ich vorgesehen, alle Beispieldateien auf einem SkyDrive Laufwerk abzulegen, so dass diese direkt in den einzelnen Wiki-Beiträgen via Excel WebApp eingebettet werden können.

Microsoft SkyDrive App

Um mir die Verwaltung etwas einfacher zu gestalten, hatte ich mir überlegt, die SkyDrive App auf meinem Rechner zu installieren. Die Desktop-Anwendung ermöglicht es, direkt per Windows Explorer auf das SkyDrive-Laufwerk zuzugreifen und erspart somit das Anmelden per Browser. Der Download war schnell erledigt, dann hieß es die SkyDriveSetup.exe per Rechtsklick als Administrator starten und zu warten.

Hürden bei der Installation

Leider schlug die Installation bei mir fehl – und zwar mit dem Fehlercode 0x80040ca0. Über eine Internetrecherche ließ sich recht flott anhand Microsoft Answers die Ursache für dieses Verhalten eingrenzen: fehlende Windows-Registry-Berechtigungen. Und dies, obwohl ich als Administrator an meinem Computer angemeldet war. Nachtrag vom 21.08.2013: auf dem gesagten Rechner ist Windows 7 Ultimate installiert, welches auf dem aktuellem Stand ist.

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Mitte Januar 2014 erscheint mein erstes Buch zu Excel VBA & Co. erschienen. Das Buch ist auf der Grundlage des Handbuchs zur Excel 2010-Programmierung von Monika Weber entstanden und folgt einer neuen Struktur, wobei ich übernommenes Material überprüft, aktualisiert und auch über weite Strecken neu formuliert habe. Zudem sind neue Inhalte hinzugekommen und einige Inhalte des ehemaligen Buchs entfallen, da mir diese nicht mehr so wichtig erschienen. Das Buch deckt, bis auf wenige Ausnahmen, die drei Office Versionen 2007, 2010 und 2013 ab.

Nachtrag vom 31. Januar 2014: das Buch ist mittlerweile im Handel erhältlich. :-)

Das Handbuch zur Excel-Programmierung

Das Handbuch ist beispielsweise bei Microsoft Press oder Amazon bestellbar. Die Beispieldateien stehen bei Microsoft Press als Download zur Verfügung, der zudem eine E-Book-Version des Handbuchs in den drei Formaten PDF, EPUB und MOBI beinhaltet – natürlich DRM-frei.

Bevor ich hier die Inhalte des Buchs in den folgenden Abschnitten detaillierter vorstelle, möchte ich die Gelegenheit nutzen, dem Team von Microsoft Press und insbesondere René Majer für die sehr angenehme Zusammenarbeit zu danken.

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Meine Auswertungen der Zugriffe auf diesen Blog führen in den Zugriffsstatistiken öfter mal Abrufe von deutlich älteren Blogposts auf. Einer dieser Blogposts beschreibt, wie aus einem vollständigen Pfad zu einer Datei der Dateiname per Formel ermittelt werden kann. Ab und zu schaue ich auch mal in die alten Artikel rein, so wie heute in den zuvor genannten Artikel, der nun schon über 10 Jahre alt ist. Und dabei hatte ich mich dann gefragt, ob es möglich wäre, das Problem auch mit einer Formel zu lösen, die auf dynamischen Arrays basiert.

Die Antwort ist, ja, das geht. Meine Lösung möchte ich nun niemanden vorenthalten und nachfolgend vorstellen. Als Nebeneffekt kommt dann noch zusätzlich eine Formel heraus, um eine Zeichenkette zu invertieren.

Dateinamen über dynamische Arrays ermitteln
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Seit kurzem ist es in der Office Insider-Version möglich, eigene Datentypen via Power BI anzubinden. Office-Insider bedeutet, dass man sich z.B. in Excel im Beta-Kanal befinden muss, wo die neuesten Features als eine Art Beta zur Verfügung gestellt werden. Jeder kann sich beim Office-Insider-Programm anmelden.

Leider ist das Abrufen von Datentypen aus Power BI derzeit – Stand August 2020 – auf den Enterprise-Plan E5 und den Education-Plan A5 von Office 365 bzw. Microsoft 365 beschränkt – weshalb wahrscheinlich einige meiner Leser und Leserinnen das nicht testen werden können.

Update vom 28.08.2020: Kaum den Artikel publiziert, schon gibt es Änderungen. Und zwar in Form von guten Nachrichten, denn Microsoft hat sich gestern entschlossen, die Lizenbedingungen für Power BI Datentypen zu ändern. So wird nun die Verfügbarkeit von Power BI Datentypen auf alle kommerziellen Office 365 Kunden ausgeweitet, die eine Excel und eine Power BI Pro Lizenz haben. Das heißt dann auch, dass ein E5-Plan ist jetzt nicht mehr die Voraussetzung zur Verwendung von Power BI Datentypen ist. Siehe auch den Kommentar in Englisch von Carlos Otero in der TechCommunity. Eine, wie ich finde, ausgesprochen gute Entscheidung von Microsoft.

In diesem Artikel beschreibe ich kurz die derzeit verfügbaren Datentypen in Excel und setze anschließend meinen Schwerpunkt auf die Power BI Datentypen.

Datentypen zu Geografie und Aktien in Excel

Seit einiger Zeit stehen bereits die Datentypen Geografie und Aktien zur Verfügung. Das Prinzip ist recht einfach: geben Sie in eine oder mehrere Zellen z.B. ein paar Städtnamen ein, markieren Sie die Zellen und rufen Sie aus dem Menüband Daten in der Gruppe Datentypen in diesem Fall den Datentyp Geografie auf.

Datentyp Geografie in Excel
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Vor wenigen Tagen – am 02.09.2020, um genau zu sein – hat das Office Insider Team die Verfügbarkeit der Power Query Datentypen bekannt gegeben. Das Feature ist derzeit – Stand September 2020 – auf den Enterprise-Plan E5 und den Education-Plan A5 von Office 365 bzw. Microsoft 365 beschränkt. Es wird zudem eine Excel-Version im Betakanal ab Version 2009 und dem Build 13226.20002 vorausgesetzt. Das Ausrollen der neuen Funktionalität findet auch hier wieder schrittweise statt, weshalb es vorkommen kann, dass der eine oder andere die Power Query Datentypen trotz Erfüllens der Voraussetzungen noch nicht hat. Hier ist dann etwas Geduld gefragt.

Mit den Power Query Datentypen steht nun eine vierte Gruppe von Datentypen in Excel zur Verfügung. Den Anfang haben vor einiger Zeit die beiden Datentypen zu Aktien & Geografie gemacht, die beide auf einer Bing-Abfrage basieren. Die zweite Gruppe bilden die Power-BI-Datentypen, die auf benutzerdefinierten Datensets in Power BI beruhen. Die dritte Gruppe bilden die sogenannten Wolfram-Datentypen, die auf Abfragen an Wolfram-Alpha beruhen.

Die vierte Gruppe sind nun die Power Query Datentypen, die Inhalt dieses Artikels sind. Auch für mich sind die Power Query Datentypen neu und somit habe ich in diesem Artikel sicherlich noch nicht alle Möglichkeiten ausgelotet, die sich nun ergeben. Betrachten Sie somit diesen Artikel als eine Art Einführung in diesen Datentyp.

Datentypen mit Power Query
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Ab und zu fragt Bill Jelen – oder auch bekannt als MrExcel – die Excel Fangemeide z.B. via Twitter und YouTube nach Lösungswegen zu dem einen oder anderen Excel-Problem. In Excel führen viele Wege nach Rom und es ist immer wieder spannend zu sehen, auf welche Lösungen die Community kommt.

So wie auch vor einigen Tagen geschehen. Diesmal ging es darum, wie sich aus einem Bereich alle eindeutigen Werte sortiert als Liste anzeigen lassen. Primär ging es hierbei darum, die Excel-Funktion EINDEUTIG zu verwenden, die aus einer Spalte oder Zeile alle eindeutigen Werte extrahiert, jedoch nicht bereichsbezogen arbeiten kann.

In diesem Artikel werde ich meine Lösung vorstellen, wie dennoch mit der Excel-Funktion EINDEUTIG alle eindeutigen Werte aus einem Bereich mit mehreren Zeilen und Spalten extrahiert und sortiert werden können.

Kurzer Ausflug in die Welt dynamischer Arrays in Excel

Seit einiger Zeit wurden in Excel 365 sogenannte dynamische Arrays eingeführt – eine kleine Revolution in Excel. Denn Formeln, die mehrere Ergebnisse zurückliefern, können in nun neueren Excel-Versionen in benachbarte Zellen überlaufen. Dynamische Arrays und mit diesen in Excel eingeführten neuen Funktionen stehen allerdings nur neueren Excel-Versionen (Excel 365 in den Versionen ab Ende des letzten Jahres) zur Verfügung. Ältere Excel Versionen, wie Excel 2010 oder auch die Kaufversionen zu Excel 2016 und Excel 2019 kennen diese Features nicht.

Zunächst aber ein erläuterndes Beispiel zu dynamischen Arrays. Angenommen, wir haben eine Liste von Werten in 100-er Schritten im Bereich B2:B10. Soll nun der fünfte Wert aus der Liste extrahiert werden, liesse sich dazu die Formel INDEX(B2:B10;5;1) verwenden. In nachfolgender Abbildung ist dies in Zelle D2 dargestellt.

Einfache INDEX-Funktion
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